Aktuelles

ABSCHALTUNG

…der abendlichen LICHTKUNST in der HAMBURGER SPEICHERSTADT

Im Vorstand des Vereins haben wir uns seit geraumer Zeit mit der Frage beschäftigt, welchen Einsparbeitrag der Licht-Kunst-Verein unter anderem über eine Verkürzung der Einschaltzeiten in der sich abzeichnenden Energiekrise leisten könnte. Die nun getroffene Entscheidung, die Speicherstadtbeleuchtung gänzlich abzuschalten, ist uns nicht leichtgefallen. Dennoch erscheint dieser Entschluss als der einzige, derzeit angemessene Beitrag. Daher haben wir zum 1. September 2022 die Speicherstadtbeleuchtung vollständig eingestellt und befinden uns damit auch im Einklang mit der zwischenzeitlich in Kraft getretenen, neuen Energieeinsparverordnung des Bundes, die unter anderem regelt, dass Denkmäler und Gebäude nicht mehr aus rein ästhetischen Gründen angestrahlt werden sollen.

Obgleich die Lichtkunst in der Speicherstadt schon seit Jahren überwiegend auf sparsame LED-Leuchten setzt und ausschließlich mit Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben wird, möchten wir diese Zwangspause der Licht-Kunst nicht tatenlos verstreichen lassen, sondern die damit verbundene Chance nutzen, die Umrüstung der noch vorhandenen älteren Leuchtmittel auf energieeffiziente LED-Leuchten weiter voranzutreiben, die noch fehlende Beleuchtung weiter auszubauen und damit künftig die Licht-Kunst-Speicherstadt noch nachhaltiger und breiter inszenieren zu können.

Auch Sie können uns dabei unterstützen! Schon mit einer kleinen Spende leisten Sie hier einen wertvollen Beitrag zur Erneuerung und baldigen Fertigstellung der Lichtkunst in der Speicherstadt!

20 JAHRE LICHTKUNST

Vor 20 Jah­ren, am 27. April 2001, wur­de in Ham­burg der Ver­ein Licht-Kunst-Spei­cher­stadt gegrün­det. Die Initia­to­ren leg­ten damit den Grund­stein dafür, dass das beein­dru­cken­de Back­stein­ensem­ble und Unesco-Welt­erbe aus sei­nem „Schat­ten­da­sein“ geholt und all­abend­lich ins „rech­te Licht“ gerückt wird. Ohne den Ver­ein und das pri­vat­wirt­schaft­li­che Enga­ge­ment sei­ner Mit­glie­der wür­de die Spei­cher­stadt nicht leuchten.

Die his­to­ri­sche Spei­cher­stadt Ham­burg ist eine der bekann­tes­ten Sehens­wür­dig­kei­ten der Han­se­stadt und ein Anzie­hungs­punkt für Ein­hei­mi­sche und Tou­ris­ten. Seit nun­mehr 20 Jah­ren beson­ders beliebt ist die Illu­mi­na­ti­on, die die rot geklin­ker­ten Spei­cher- und Kont­or­ge­bäu­de in den Abend­stun­den in einem sanf­tem Licht leuch­ten lässt.

 

Inves­ti­tio­nen von mehr als 1 Mio. Euro

Ermög­licht hat dies der Ver­ein Licht-Kunst-Spei­cher­stadt. Er wur­de 2001 von Unter­neh­men und Pri­vat­per­so­nen in einer gemein­sa­men Initia­ti­ve mit dem Senat der Frei­en und Han­se­stadt Ham­burg und der Ham­bur­ger Hafen und Logis­tik AG(HHLA) gegrün­det. Die rund 50 Mit­glie­der sowie Spon­so­ren und Part­ner schaff­ten die Vor­aus­set­zun­gen dafür, dass die Spei­cher­stadt jeden Abend zum leuch­ten­den Hin­gu­cker wird. Dafür hat der Ver­ein in den ver­gan­ge­nen Jah­ren mehr als 1 Mio. Euro inves­tiert, die allein aus Spen­den und Spon­so­ring-Akti­vi­tä­ten gene­riert wurden.

Dr. Cars­ten Bros­da, Sena­tor für Kul­tur und Medi­en: „Dass das Welt­erbe Spei­cher­stadt für uns alle leuch­tet, ist nicht selbst­ver­ständ­lich. Mit der Grün­dung des Ver­eins Licht-Kunst-Spei­cher­stadt vor nun genau 20 Jah­ren wur­de die­ser außer­ge­wöhn­li­che Ort end­lich ins rech­te Licht gerückt. Zu ver­dan­ken ist dies nicht zuletzt auch einem her­aus­ra­gen­den bür­ger­li­chen Enga­ge­ment. Auch künf­tig soll unser Welt­erbe unter der künst­le­ri­schen Lei­tung von Micha­el Batz mehr und mehr durch Licht zu Kunst wer­den, frei zugäng­lich und sogar kli­ma­neu­tral. Ein wert­vol­les Sym­bol Ham­burgs vol­ler Charme.“

Etwa 1.200 Leuch­ten sind heu­te an den Spei­cher­blö­cken und Brü­cken zwi­schen Ober­ha­fen und Baum­wall instal­liert. Zur Däm­me­rung ver­wan­deln sie einen Groß­teil des Are­als bis kurz nach Mit­ter­nacht in ein leuch­ten­des Kunst­werk, das von dem bekann­ten Ham­bur­ger Licht­künst­ler Micha­el Batz kon­zi­piert ist: „Die Spei­cher­stadt ist in jeder Hin­sicht bei­spiel­haft. Ihre künst­le­ri­sche Illu­mi­na­ti­on bedeu­te­te in Ham­burg den Durch­bruch für zeit­ge­mä­ße Licht­ge­stal­tung im öffentlichen Raum.

Das Rat­haus, die Kunst­hal­le, das Schau­spiel­haus, vie­le wei­te­re Pro­jek­te haben sich unmit­tel­bar an die­se Licht­spra­che ange­schlos­sen. Eine Ham­bur­ger Erfolgs­ge­schich­te, die auch nach 20 Jah­ren immer noch wei­ter­geht“, so Batz.

Gera­de in der dunk­len Jah­res­zeit kommt die Illu­mi­na­ti­on beson­ders gut zur Gel­tung. Das sanf­te, indi­rek­te Licht unter­streicht den his­to­ri­schen Cha­rak­ter des Gebäu­de­en­sem­bles und setzt die neu­go­ti­schen Fas­sa­den mit einem Spiel aus Licht und Schat­ten atmo­sphä­risch in Sze­ne. Füh­run­gen zur blau­en Stun­de durch die Stra­ßen und Innen­hö­fe der Spei­cher­stadt sowie Däm­mer­törns mit Bar­kas­sen über die Flee­te sind ent­spre­chend populär.

 

Spei­cher­stadt-Illu­mi­na­ti­on leuch­tet klimaneutral

Seit der Grün­dung geht der Ver­ein auch immer mit der Zeit. Die gemein­nüt­zi­ge Orga­ni­sa­ti­on hat bei der Umset­zung des Licht­kunst­pro­jekts von Beginn an nach­hal­tig gehan­delt. „Ange­fan­gen haben wir mit beson­ders strom­spa­ren­den Leuch­ten. Zehn Jah­re spä­ter haben wir die Illu­mi­na­ti­on auf ener­gie­ef­fi­zi­en­te, war­tungs­ar­me und lang­le­bi­ge LED-Leuch­ten umge­rüs­tet. 2019 folg­te dann die Umstel­lung auf Öko­strom“, sagt Dr. Roland Lap­pin, Vor­stand des Ver­eins Licht-Kunst-Spei­cher­stadt. Damit wer­de das Licht­kunst­pro­jekt heu­te voll­stän­dig kli­ma­neu­tral betrie­ben, so Lap­pin, der auch Finanz- und Immo­bi­li­en­vor­stand der HHLA ist. Durch das behut­sa­me und nach­hal­ti­ge Quar­tiers­ma­nage­ment der HHLA habe sich die Spei­cher­stadt vom einst welt­größ­ten Lager­haus­kom­plex zum leben­di­gen, inner­städ­ti­schen Quar­tier entwickelt.

 

Beleuch­tung wei­te­rer Gebäu­de in der Vorbereitung

Für die Zukunft hat der Ver­ein Licht-Kunst-Spei­cher­stadt noch viel vor. Der Kreis der Unter­stüt­zer soll noch brei­ter auf­ge­stellt wer­den, um die Basis für wei­te­re Pro­jek­te zu schaf­fen: Bis 2025, zum 10-jäh­ri­gen Jubi­lä­um des Unesco-Welt­erbe-Sta­tus, sol­len wei­te­re Gebäu­de der Spei­cher­stadt illu­mi­niert sein. Bis­her wer­den gut 75 Pro­zent beleuch­tet, ins­be­son­de­re die Fas­sa­den an den Flee­ten und der Stadt zuge­wand­ten Gebäu­den. Nun sol­len auch die der Hafen­Ci­ty zuge­wand­ten Spei­cher fol­gen, die bis­her noch größ­ten­teils unbe­leuch­tet sind.

Anläss­lich des Jubi­lä­ums hat der Vor­stand des Ver­eins unter der Feder­füh­rung von Herrn Batz einen Jubi­lä­ums­film pro­du­ziert. Er steht hier zum Her­un­ter­la­den bereit.

 

 

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